Träumst du auch davon, mit einem energischen Hammerschlag ein seltenes Kunstwerk oder eine besondere Immobilie in neue Hände zu geben und dabei das einzigartige Adrenalin einer Live-Auktion zu spüren?
Der Beruf des Auktionators ist so viel mehr als nur das schnelle Rufen von Geboten; er ist eine faszinierende Mischung aus tiefgehender Marktkenntnis, scharfem Verhandlungsgeschick und einem untrüglichen Händchen für außergewöhnliche Objekte.
Gerade in unserer digitalen Welt, wo Online-Auktionen florieren und innovative Technologien wie Blockchain Transparenz versprechen, erlebt das Auktionswesen eine spannende Transformation.
Ich persönlich habe mich intensiv mit den aktuellen Entwicklungen und den notwendigen Schritten in Deutschland auseinandergesetzt, um in diesem dynamischen Feld erfolgreich Fuß zu fassen.
Es gibt zwar keine zentrale „Prüfung“ im herkömmlichen Sinne, die alles abdeckt, doch der Weg zur begehrten behördlichen Versteigerungserlaubnis und zur echten Expertise ist klar definiert und erfordert strategisches Vorgehen.
Von den rechtlichen Grundlagen bis hin zu den psychologischen Kniffen, die eine Auktion zum Erfolg führen – all das will gelernt sein. Lass uns gemeinsam eintauchen und genau herausfinden, wie du deine Leidenschaft für Auktionen in einen erfüllenden und lukrativen Beruf verwandelst!
Der erste Schritt: Die behördliche Versteigerungserlaubnis – Was du wissen musst

Gerade, wenn man in Deutschland den Weg zum Auktionator einschlagen möchte, führt kein Weg an der behördlichen Versteigerungserlaubnis nach § 34b der Gewerbeordnung (GewO) vorbei.
Ich erinnere mich noch gut an den Papierkram und die anfängliche Unsicherheit, welche Unterlagen wirklich entscheidend sind. Es ist ein fundamentaler Schritt, der Seriosität und Vertrauenswürdigkeit signalisiert – und das ist im Auktionsgeschäft das A und O.
Ohne diese Erlaubnis ist es schlichtweg unmöglich, öffentliche Versteigerungen durchzuführen. Man muss der Behörde nicht nur seine persönliche Zuverlässigkeit belegen, sondern auch geordnete Vermögensverhältnisse nachweisen.
Das bedeutet im Klartext: Ein sauberes Führungszeugnis und keine roten Zahlen bei den Finanzen. Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass eine gute Vorbereitung und das Sammeln aller notwendigen Dokumente den Prozess erheblich beschleunigen können.
Es ist kein Hexenwerk, aber man muss sorgfältig sein und die Anforderungen genau kennen. Das Gefühl, diese Erlaubnis in den Händen zu halten, ist unbeschreiblich und öffnet die Tür zu einer unglaublich spannenden beruflichen Zukunft.
Die rechtlichen Grundlagen verstehen: §34b GewO erklärt
Im Kern dreht sich alles um § 34b GewO. Dieser Paragraph legt fest, dass du als Versteigerer eine Erlaubnis benötigst, wenn du gewerbsmäßig fremde bewegliche Sachen, fremde Grundstücke oder grundstücksgleiche Rechte versteigern möchtest.
Das Gesetz ist hier sehr klar und lässt wenig Spielraum für Interpretationen. Es ist entscheidend, dass du dich mit diesem Paragraphen und den dazugehörigen Verwaltungsvorschriften gründlich auseinandersetzt.
Es geht nicht nur darum, die Erlaubnis zu bekommen, sondern auch darum, die damit verbundenen Pflichten zu verstehen und einzuhalten. Eine Missachtung kann nicht nur zum Entzug der Erlaubnis führen, sondern auch rechtliche Konsequenzen haben, die deine Karriere als Auktionator sofort beenden könnten.
Ich kann nur betonen, wie wichtig es ist, sich hier von Anfang an rechtlich sattelfest zu machen.
Der Weg zum Antrag: Welche Unterlagen wirklich wichtig sind
Für den Antrag auf die Versteigerungserlaubnis musst du eine Reihe von Dokumenten einreichen. Dazu gehören in der Regel ein Führungszeugnis, ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister, eine Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis und Nachweise über geordnete Vermögensverhältnisse, beispielsweise eine Bescheinigung des Finanzamtes.
Manche Behörden verlangen auch einen Sachkundenachweis. Diesen kann man oft durch entsprechende Lehrgänge oder eine langjährige Erfahrung in einem verwandten Bereich erbringen.
Mein Tipp: Frag bei deiner zuständigen Gewerbebehörde nach einer detaillierten Checkliste, bevor du den Antrag einreichst. Das spart nicht viel Zeit und Nerven.
Mehr als nur das Mikrofon: Welche Fähigkeiten einen Top-Auktionator ausmachen
Wenn ich an wirklich erfolgreiche Auktionatoren denke, fällt mir sofort auf, dass es weit über das schnelle Sprechen hinausgeht. Natürlich ist eine klare Artikulation und eine gute Stimme essenziell, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Ein echter Top-Auktionator ist ein Psychologe, ein Entertainer und ein Verkäufer in einem. Er muss die Atmosphäre im Raum lesen können, die Bieter animieren und gleichzeitig eine unerschütterliche Autorität ausstrahlen.
Ich habe oft beobachtet, wie ein geschickter Auktionator durch gezielte Pausen, einen lockeren Spruch oder ein persönliches Detail über das Objekt eine regelrechte Bieterschlacht entfachen konnte, wo ich selbst dachte, das Interesse sei schon erloschen.
Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Einfluss die Persönlichkeit des Auktionators auf den Verlauf und letztendlich den Erfolg einer Versteigerung hat.
Man muss eine Bühne lieben und keine Angst haben, im Mittelpunkt zu stehen, aber gleichzeitig auch die Fähigkeit besitzen, sich zurückzunehmen und das Objekt für sich sprechen zu lassen.
Rhetorik und Körpersprache: Dein Auftritt zählt
Dein Auftritt ist deine Visitenkarte. Eine klare, laute und modulierte Stimme ist unverzichtbar, um die Gebote eindeutig zu verkünden und das Publikum zu fesseln.
Aber auch deine Körpersprache spielt eine riesige Rolle. Offene Gesten, direkter Blickkontakt zu den Bietern und eine selbstbewusste Haltung strahlen Kompetenz und Kontrolle aus.
Ich habe gelernt, dass selbst kleine Nuancen, wie das Halten des Hammers oder die Art, wie man auf Zwischenrufe reagiert, einen großen Unterschied machen können.
Das alles ist trainierbar! Ich habe selbst viel an meiner Präsenz gearbeitet und kann nur jedem angehenden Auktionator empfehlen, Kurse in Rhetorik und Bühnenpräsenz zu belegen.
Es hilft ungemein, sich sicherer zu fühlen und die Kontrolle über die Situation zu behalten.
Marktkenntnis und Schätzvermögen: Das Auge für den Wert
Ein Auktionator muss nicht nur verkaufen können, sondern auch wissen, was er verkauft. Eine fundierte Marktkenntnis in deinem Spezialgebiet ist unerlässlich.
Nur wenn du den Wert eines Objekts realistisch einschätzen kannst, bist du in der Lage, kompetent zu beraten und realistische Startpreise festzulegen.
Das Vertrauen der Einlieferer und Bieter basiert maßgeblich auf deiner Expertise. Ich persönlich habe unzählige Stunden damit verbracht, Kataloge zu wälzen, Auktionen zu besuchen und mich mit Experten auszutauschen.
Das ist ein kontinuierlicher Lernprozess. Manchmal habe ich mich auch getäuscht, aber aus Fehlern lernt man bekanntlich am meisten.
Digitalisierung im Auktionswesen: Chancen und Herausforderungen
Die Welt des Auktionswesens ist im Wandel, und die Digitalisierung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als Online-Auktionen eher eine Randerscheinung waren.
Heute sind sie aus dem Geschäft nicht mehr wegzudenken. Die Möglichkeit, Bieter aus aller Welt zu erreichen, hat die Reichweite von Auktionen dramatisch vergrößert und völlig neue Märkte erschlossen.
Gleichzeitig bringt das aber auch neue Herausforderungen mit sich. Man muss sich mit neuen Technologien, Online-Marketing und der Logistik des internationalen Versands auseinandersetzen.
Anfänglich war ich skeptisch, ob die Atmosphäre einer Live-Auktion im digitalen Raum überhaupt reproduzierbar ist. Doch ich habe gelernt, dass hybride Modelle, die Live-Events mit Online-Bietern verbinden, das Beste aus beiden Welten vereinen können.
Es ist eine spannende Zeit, in der man als Auktionator immer am Ball bleiben muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Online-Auktionen: Reichweite steigern und neue Kunden erreichen
Online-Auktionen sind ein Segen für die Reichweite. Plötzlich ist es nicht mehr nur das lokale Publikum, das auf ein Objekt bieten kann, sondern jeder mit Internetzugang.
Das eröffnet unglaubliche Möglichkeiten, auch für sehr spezifische Nischenobjekte die richtigen Käufer zu finden. Plattformen wie eBay oder spezialisierte Auktionshäuser online haben den Markt demokratisiert.
Als Auktionator musst du lernen, diese Tools zu nutzen, hochwertige Fotos zu erstellen und detaillierte Beschreibungen zu verfassen. Die Präsentation online ist ebenso wichtig wie die Präsentation im Auktionssaal.
Ich habe persönlich erlebt, wie ein unscheinbares Objekt durch eine gute Online-Präsentation plötzlich internationale Aufmerksamkeit erlangte und ein Vielfaches des Schätzwertes erzielte.
Blockchain und Co.: Mehr Transparenz und Vertrauen schaffen
Neue Technologien wie Blockchain versprechen eine Revolution in puncto Transparenz und Herkunftsnachweis. Gerade im Kunst- und Luxusgüterbereich, wo Fälschungen und undurchsichtige Provenienzen ein Problem darstellen können, bietet die Blockchain eine unveränderliche Historie eines Objekts.
Das schafft nicht nur mehr Vertrauen bei den Käufern, sondern schützt auch die Einlieferer. Auch wenn es noch in den Kinderschuhen steckt, bin ich davon überzeugt, dass diese Technologien in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen werden.
Es lohnt sich definitiv, hier am Ball zu bleiben und sich mit den Möglichkeiten vertraut zu machen.
| Aspekt | Wichtigkeit für Auktionatoren | Beispiele / Anmerkungen |
|---|---|---|
| Rechtliche Grundlage | Hoch | Behördliche Versteigerungserlaubnis (§34b GewO), Kenntnis des Auktionsrechts |
| Fachwissen | Sehr Hoch | Spezialisierung auf Kunst, Immobilien, Fahrzeuge; Schätzung von Werten |
| Kommunikations- & Verhandlungsgeschick | Sehr Hoch | Klarer, überzeugender Vortrag; Umgang mit Bietern; Konfliktlösung |
| Seriosität & Vertrauenswürdigkeit | Absolut entscheidend | Transparenz bei Geboten, professionelles Auftreten, Einhaltung von Regeln |
| Digitales Verständnis | Wachsend | Umgang mit Online-Auktionsplattformen, Blockchain-Technologien |
Deine Nische finden: Spezialisierung als Erfolgsfaktor
Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Neueinsteiger den Fehler machen, alles auf einmal versteigern zu wollen. Doch meine Erfahrung zeigt: Wer alles kann, kann nichts richtig gut.
Gerade in einem so kompetitiven Feld wie dem Auktionswesen ist es entscheidend, eine Nische zu finden und sich dort als Experte zu etablieren. Ob es nun Kunst des 20.
Jahrhunderts, klassische Automobile, seltene Münzen oder hochwertige Immobilien sind – eine Spezialisierung verschafft dir nicht nur tiefere Marktkenntnisse, sondern auch einen Vertrauensvorschuss bei den Einlieferern und Bietern.
Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man aufgrund seiner Expertise direkt angesprochen wird, weil man in einem bestimmten Bereich als Koryphäe gilt. Das hat mir persönlich nicht nur Türen geöffnet, sondern auch die Arbeit ungemein bereichert.
Ich habe selbst gelernt, dass man nicht alles können muss, um erfolgreich zu sein, sondern das, was man tut, mit Leidenschaft und profundem Wissen tun sollte.
Von Kunst bis Industrie: Wo dein Herz schlägt und der Markt brummt
Es gibt unzählige Bereiche, in denen man sich als Auktionator spezialisieren kann. Du kannst dich auf Kunst und Antiquitäten konzentrieren, dich auf Immobilienversteigerungen spezialisieren, dich mit Fahrzeugen und Oldtimern beschäftigen oder sogar im Bereich der Industrieanlagen oder Insolvenzen tätig werden.
Wichtig ist, dass du ein Thema wählst, das dich wirklich fasziniert und für das du eine echte Leidenschaft entwickeln kannst. Das macht nicht nur die Arbeit interessanter, sondern hilft dir auch, dich kontinuierlich weiterzubilden und auf dem Laufenden zu bleiben.
Überleg dir, wo du bereits Vorkenntnisse oder private Interessen hast. Das ist oft der beste Startpunkt.
Expertenstatus aufbauen: Netzwerken und Weiterbildung
Sobald du deine Nische gefunden hast, geht es darum, deinen Expertenstatus aufzubauen und zu festigen. Das bedeutet: regelmäßige Weiterbildung, der Besuch von Fachmessen und Konferenzen sowie aktives Netzwerken.
Tritt Berufsverbänden bei, tausche dich mit Kollegen aus und such den Kontakt zu Sachverständigen und Sammlern. Ich habe in meiner Laufbahn unzählige wertvolle Kontakte auf diese Weise knüpfen können, die mir nicht nur bei der Beschaffung von Objekten geholfen haben, sondern auch bei der Einschätzung komplexer Sachverhalte.
Dein Netzwerk ist dein Kapital.
Marketing für Auktionatoren: So machst du auf dich aufmerksam

Selbst der beste Auktionator mit der schärfsten Expertise wird kaum erfolgreich sein, wenn niemand von ihm weiß. Daher ist gezieltes Marketing unerlässlich, um sich in einem oft hart umkämpften Markt zu positionieren.
Es geht darum, eine Marke aufzubauen, die für Professionalität, Vertrauen und Erfolg steht. Ich habe selbst viel Energie in den Aufbau meiner Online-Präsenz gesteckt, weil ich gemerkt habe, wie entscheidend sie für die Sichtbarkeit ist.
Ein ansprechender Blog, aktive Social-Media-Kanäle und eine professionelle Webseite sind heutzutage keine Kür mehr, sondern Pflicht. Man muss potenzielle Einlieferer und Bieter dort abholen, wo sie sich informieren – und das ist zunehmend das Internet.
Es ist ein spannendes Feld, das ständige Kreativität erfordert, aber die Investition lohnt sich definitiv.
Online-Präsenz: Deine digitale Visitenkarte im Netz
Deine Webseite ist das Herzstück deiner digitalen Präsenz. Sie sollte übersichtlich sein, alle wichtigen Informationen enthalten und natürlich für mobile Geräte optimiert sein.
Zeige dort deine Expertise, präsentiere erfolgreich versteigerte Objekte und gib Einblicke in deine Arbeit. Auch Social Media Kanäle wie Instagram, Facebook oder LinkedIn sind großartige Tools, um mit deinem Publikum in Kontakt zu treten, spannende Objekte vorzustellen und eine Community aufzubauen.
Ich versuche, regelmäßig relevante Inhalte zu posten, die nicht nur informativ sind, sondern auch unterhalten. Das ist ein wichtiger Aspekt, um die Aufmerksamkeit zu halten.
Netzwerken und Empfehlungen: Mundpropaganda ist Gold wert
Neben der digitalen Präsenz sind klassische Marketingmaßnahmen und insbesondere das Netzwerken weiterhin extrem wichtig. Sprich auf Branchenveranstaltungen, nimm an lokalen Business-Treffen teil und sei präsent.
Nichts ist so wertvoll wie eine persönliche Empfehlung eines zufriedenen Kunden. Sorge dafür, dass deine Kunden mit deiner Leistung so begeistert sind, dass sie dich gerne weiterempfehlen.
Das ist die ehrlichste und oft effektivste Form des Marketings. Ich habe einige meiner besten Aufträge durch direkte Empfehlungen erhalten.
Rechtliches 1×1: Fallstricke vermeiden und sicher agieren
Ich muss ehrlich zugeben, die rechtlichen Aspekte waren anfangs für mich eine echte Hürde. Es gibt so viele Gesetze und Vorschriften, die man als Auktionator beachten muss – vom Verbraucherschutz über das Widerrufsrecht bis hin zu Gewährleistungsfragen.
Einmal habe ich einen Fall erlebt, bei dem ein Bieter versucht hat, eine Auktion nachträglich anzufechten, weil er angeblich die Bedingungen nicht verstanden hatte.
Das hat mir schlaflose Nächte bereitet und gezeigt, wie wichtig es ist, juristisch auf der sicheren Seite zu sein. Es ist absolut entscheidend, sich hier nicht nur oberflächlich zu informieren, sondern wirklich in die Materie einzutauchen oder sich von Anfang an juristisch beraten zu lassen.
Denn ein einziger Fehler kann nicht nur finanziell, sondern auch reputationsmäßig extrem schmerzhaft sein. Sicherheit geht hier immer vor Schnelligkeit.
AGB und Widerrufsrecht: Für Käufer und Verkäufer
Als Auktionator bist du an bestimmte gesetzliche Vorgaben gebunden, insbesondere wenn du mit Verbrauchern zu tun hast. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind unerlässlich und müssen transparent und leicht zugänglich sein.
Auch das Widerrufsrecht bei Online-Auktionen ist ein komplexes Thema, das du genau verstehen musst, um rechtlich nicht angreifbar zu sein. Es ist wichtig, klar zwischen B2B- und B2C-Geschäften zu unterscheiden, da hier unterschiedliche Regelungen gelten.
Ein gut formuliertes Set an AGB schützt nicht nur dich, sondern schafft auch Klarheit und Vertrauen bei deinen Kunden.
Haftung und Gewährleistung: Was du wissen musst
Die Fragen der Haftung und Gewährleistung sind ebenfalls von größter Bedeutung. Als Versteigerer bist du oft Mittler zwischen Einlieferer und Käufer, aber das entbindet dich nicht von eigenen Pflichten.
Du musst sicherstellen, dass die Beschreibung der Objekte korrekt ist und keine wesentlichen Mängel verschwiegen werden. Sollte es zu Streitigkeiten kommen, ist es essenziell, dass du deine Position kennst und belegen kannst, dass du deine Sorgfaltspflichten erfüllt hast.
In Zweifelsfällen habe ich mir immer juristischen Rat geholt – das mag anfangs Geld kosten, erspart aber langfristig viel Ärger.
Praktische Erfahrungen sammeln: Dein Weg zum Meister des Hammers
All die Theorie, all das Wissen über Gesetze und Markt – das ist unheimlich wichtig, keine Frage. Aber am Ende des Tages zählt die Praxis. Ich kann mich noch genau an meine erste “echte” Auktion erinnern, bei der ich selbst den Hammer schwingen durfte.
Die Nervosität war riesig, mein Herz raste, aber gleichzeitig war es ein unglaubliches Gefühl der Euphorie. Der Weg zum Meister des Hammers ist lang und führt über unzählige Stunden des Übens, Beobachtens und Lernens.
Du musst ein Gefühl für den Raum entwickeln, für die Dynamik der Bieter und für den richtigen Moment, um den Zuschlag zu erteilen. Praktika bei etablierten Auktionshäusern sind Gold wert, da du dort von erfahrenen Kollegen lernen und dir Tricks und Kniffe abschauen kannst.
Trau dich, klein anzufangen, vielleicht mit kleineren Objekten oder Benefizauktionen, um Routine zu bekommen. Der erste eigene Hammerschlag – der ist unvergesslich und der Beginn einer aufregenden Reise.
Learning by Doing: Praktika und Hospitanzen
Es gibt keinen besseren Lehrer als die Praxis. Ein Praktikum oder eine Hospitanz bei einem renommierten Auktionshaus bietet dir die einzigartige Möglichkeit, den Berufsalltag eines Auktionators hautnah mitzuerleben.
Du lernst nicht nur die Abläufe kennen, sondern kannst auch beobachten, wie erfahrene Auktionatoren mit verschiedenen Situationen umgehen, wie sie Bieter animieren und auch mal schwierige Momente meistern.
Ich habe in meiner Praktikumszeit so viele wertvolle Lektionen gelernt, die in keinem Lehrbuch stehen. Scheu dich nicht, Fragen zu stellen und jede Gelegenheit zu nutzen, um selbst aktiv zu werden.
Klein anfangen, groß werden: Die ersten eigenen Auktionen
Niemand wird über Nacht zum Top-Auktionator. Es ist ein Prozess. Beginne mit kleineren Projekten, vielleicht mit Versteigerungen für lokale Vereine oder Freunde und Bekannte.
Das gibt dir die Möglichkeit, unter realen Bedingungen zu üben und dein Selbstvertrauen aufzubauen, ohne sofort dem Druck großer, öffentlicher Auktionen ausgesetzt zu sein.
Sammle Erfahrungen, lerne aus deinen Fehlern und entwickle deinen eigenen Stil. Jeder Hammerschlag ist eine weitere Stufe auf deiner Karriereleiter. Mit jedem erfolgreich versteigerten Objekt wächst dein Ruf und damit auch die Möglichkeit, größere und wertvollere Objekte zu versteigern.
글을 마치며
Puh, was für eine Reise! Ich hoffe, diese Einblicke in die Welt der Auktionatoren haben euch genauso viel Spaß gemacht, wie mir das Teilen meiner Erfahrungen. Es ist wirklich faszinierend zu sehen, wie sich dieser Beruf ständig weiterentwickelt und welche neuen Möglichkeiten sich auftun. Ich persönlich finde, es ist eine unglaublich erfüllende Aufgabe, Menschen und besondere Objekte zusammenzubringen. Manchmal fühlt es sich an wie Detektivarbeit, manchmal wie eine große Bühnenshow – aber immer mit Herzblut dabei zu sein, das ist das Wichtigste.
알아두면 쓸모 있는 정보
1. Die behördliche Versteigerungserlaubnis nach § 34b GewO ist das absolute Fundament. Ohne sie geht nichts. Kümmert euch frühzeitig um alle Unterlagen, das erspart viel Stress!
2. Ein guter Auktionator ist mehr als nur ein „Schnellsprecher“. Rhetorik, Menschenkenntnis und eine fundierte Marktkenntnis sind Gold wert und machen den Unterschied.
3. Die Digitalisierung ist euer Freund! Nutzt Online-Auktionen und moderne Marketingkanäle, um eure Reichweite zu vergrößern und neue Bieter zu erreichen.
4. Spezialisierung zahlt sich aus. Findet eure Nische, werdet zum Experten auf eurem Gebiet und baut euch ein starkes Netzwerk auf.
5. Rechtliche Sicherheit ist entscheidend. Informiert euch gründlich über AGB, Widerrufsrecht, Haftung und Gewährleistung, um Fallstricke zu vermeiden.
중요 사항 정리
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Weg zum erfolgreichen Auktionator eine Mischung aus behördlicher Compliance, dem Aufbau eines vielseitigen Fähigkeitenprofils und der Anpassung an moderne Marktbedingungen erfordert. Von der unerlässlichen Versteigerungserlaubnis über die Kunst der Rhetorik und tiefgreifende Marktkenntnis bis hin zur klugen Nutzung digitaler Plattformen und einer klaren Spezialisierung – jeder Schritt zählt. Zudem ist es entscheidend, stets rechtlich abgesichert zu sein und sich durch kontinuierliche praktische Erfahrungen zum wahren Meister des Hammers zu entwickeln. Es ist eine anspruchsvolle, aber unglaublich lohnende Reise, die viel Leidenschaft und Engagement verlangt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: der Erfahrung?
A: 2: Das ist eine super Frage, die ich oft höre, und hier kommt die gute Nachricht: “Auktionator” ist in Deutschland kein klassischer Ausbildungsberuf und auch kein geschützter Titel im akademischen Sinne.
Stell dir vor, ich selbst habe am Anfang viel durch „Learning by Doing“ gelernt! Das bedeutet, es gibt keinen festen Studiengang, den du absolvieren musst.
Aber, und das ist ein großes Aber: Eine solide Grundlage ist Gold wert! Viele meiner Kollegen und auch ich haben einen kaufmännischen Hintergrund, zum Beispiel eine Ausbildung oder ein betriebswirtschaftliches Studium.
Das hilft ungemein, denn kaufmännisches Geschick ist neben dem Charisma am Pult unerlässlich. Und wenn du dich auf ein spezielles Gebiet konzentrieren möchtest – sei es Kunst, Immobilien, Oldtimer oder Schmuck – dann ist eine fachspezifische Qualifikation natürlich ein riesiger Pluspunkt.
Ein kunsthistorisches Studium kann zum Beispiel deine Chancen in einem Kunstauktionshaus enorm verbessern. Meiner Erfahrung nach zählen vor allem drei Dinge: Erstens, fundierte Waren- und Rechtskunde.
Du musst wissen, was du da versteigerst und welche Regeln gelten. Zweitens, rhetorisches Geschick und die Fähigkeit, ein Publikum zu fesseln. Das ist wie eine Bühnenperformance!
Und drittens, ein gutes Auge für Werte und die Psychologie des Bietens. Diese Fähigkeiten eignest du dir durch Mentoring in Auktionshäusern, Fachseminare oder einfach durch unzählige Stunden der Recherche und Praxis an.
Es ist ein Handwerk, das man mit Leidenschaft lernt und stetig verfeinert. Q3: Wie sieht es eigentlich mit dem Verdienst aus und welche Wege gibt es, als Auktionator erfolgreich zu starten und zu wachsen?
A3: Ah, die Gretchenfrage! Mal ehrlich, wir wollen doch alle wissen, ob sich die Leidenschaft auch finanziell lohnt, oder? Als Auktionator ist der Verdienst tatsächlich sehr variabel und hängt stark von deiner Erfahrung, deinem Spezialgebiet, deinem Standort und nicht zuletzt davon ab, ob du angestellt bist oder dein eigenes Auktionshaus führst.
Als angestellter Auktionator in einem Auktionshaus kannst du in Deutschland mit einem Bruttogehalt zwischen 1.500 € und 6.000 € im Monat rechnen. Das ist eine breite Spanne, ich weiß!
Der Median liegt laut einigen Statistiken so um die 4.325 € brutto pro Monat. Aber ganz ehrlich, die wirklich erfolgreichen, die in Spezialgebieten glänzen oder ihr eigenes Ding machen, können da deutlich drüberliegen.
Ich kenne Kollegen, deren Provisionen bei großen Verkäufen wirklich beeindruckend sind. Es ist ein bisschen wie im Vertrieb: Je besser du bist, desto mehr verdienst du oft auch durch Provisionen!
Um erfolgreich zu starten und zu wachsen, empfehle ich dir, von Anfang an ein Netzwerk aufzubauen. Geh zu Auktionen, sprich mit Kollegen, besuche Messen und lerne die Szene kennen.
Spezialisiere dich auf ein oder zwei Gebiete, die dich wirklich begeistern und in denen du Expertise aufbauen kannst. Das macht dich einzigartig und schafft Vertrauen bei Einlieferern und Käufern.
Nutze die digitalen Möglichkeiten! Online-Auktionen sind mittlerweile Standard und bieten riesige Chancen, ein breiteres Publikum zu erreichen und deine Reichweite zu vergrößern.
Baue eine starke Online-Präsenz auf, sei sichtbar und zeige deine Kompetenz. Ich persönlich habe festgestellt, dass eine gute Mischung aus traditionellem Handwerk und modernen Marketingstrategien der Schlüssel zum Erfolg ist.
Wenn du hart arbeitest, deine Nische findest und den Menschen eine ehrliche und begeisternde Auktionserfahrung bietest, dann sind dem Verdienst nach oben kaum Grenzen gesetzt!






