Stellt euch vor, der Hammer fällt, die Spannung ist greifbar und ein wertvolles Stück wechselt den Besitzer – das ist die faszinierende Welt des Auktionators!
Viele träumen davon, diesen prestigeträchtigen Beruf auszuüben, doch der Weg dorthin hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Ich muss ehrlich sagen, dass es keine klassische Ausbildung gibt, wie man vielleicht denkt.
Stattdessen sind eine behördliche Genehmigung nach § 34b der Gewerbeordnung und vor allem jede Menge Erfahrung entscheidend geworden. Aber das ist längst nicht alles!
Die Digitalisierung hat die Auktionslandschaft revolutioniert, mit Online-Auktionen, die uns ganz neue Möglichkeiten eröffnen und gleichzeitig neue Herausforderungen mit sich bringen.
Wer heute erfolgreich versteigern möchte, braucht nicht nur ein gutes Händchen für Objekte, sondern auch eine scharfe Wahrnehmung für aktuelle Trends und technologische Entwicklungen.
Es geht um viel mehr als nur das reine Abwickeln von Geboten; es geht um Expertise, Vertrauen und ständige Anpassung. Lasst uns gemeinsam eintauchen und genau schauen, welche aktuellen Trends die Qualifikation eines Auktionators prägen und wie ihr in diesem dynamischen Feld ganz vorne mitspielen könnt.
Genau das schauen wir uns jetzt detailliert an.
Der Wandel vom klassischen Auktionshaus zum digitalen Marktplatz

Online-Auktionen revolutionieren das Geschäft
Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, als eine Auktion vor allem bedeutete, in einem eleganten Saal zu sitzen, das Knistern der Spannung zu spüren und den Hammer des Auktionators zu hören.
Das hatte seinen ganz eigenen Charme, diesen Geruch von alten Büchern oder den Glanz von frisch poliertem Silber! Aber mal ehrlich, diese Welt hat sich rasant verändert.
Heute ist es doch so, dass ein Großteil des Geschäfts online abgewickelt wird. Plattformen wie eBay, aber auch spezialisierte Auktionshäuser mit ihren eigenen Webseiten, haben das Feld komplett umgekrempelt.
Plötzlich ist der potenzielle Bieter nicht mehr nur der Herr aus der Nachbarschaft, sondern jemand am anderen Ende der Welt! Das eröffnet uns Auktionatoren ungeahnte Möglichkeiten, unsere Objekte einem viel größeren Publikum zu präsentieren.
Doch mit dieser riesigen Reichweite kommen auch neue Herausforderungen: Wie stelle ich sicher, dass die Fotos das Objekt wirklich korrekt wiedergeben?
Wie verhandle ich über Versandkosten nach Australien? Das ist ein ganz anderes Spiel, und wer hier nicht mitspielt, verliert den Anschluss. Es geht nicht nur darum, eine Webseite zu haben, sondern darum, die Tools und die Psychologie des Online-Bietens zu verstehen.
Ich habe selbst erlebt, wie entscheidend gute Online-Präsentationen für den Erfolg sind.
Globale Reichweite und neue Bietergruppen
Durch die Digitalisierung ist die Welt förmlich zusammengewachsen, und das gilt ganz besonders für den Auktionsmarkt. Plötzlich konkurrieren wir nicht mehr nur mit den lokalen Händlern, sondern mit Anbietern aus ganz Europa, ja der ganzen Welt.
Das bedeutet natürlich auch, dass unsere angebotenen Stücke ein Publikum finden können, das wir uns früher nie hätten vorstellen können. Ein altes bayerisches Bierkrügel, das in München vielleicht nur wenig Beachtung findet, kann in Texas einen begeisterten Sammler finden!
Diese globale Reichweite ist ein Segen, fordert aber auch ein Umdenken in der Logistik und der Kommunikation. Man muss plötzlich mit verschiedenen Zeitzonen und Sprachen jonglieren.
Was mich am meisten fasziniert, ist, wie sich dadurch auch die Bietergruppen verändert haben. Es sind nicht mehr nur die etablierten Sammler und Händler, sondern auch viele junge Leute, die über Social Media oder Online-Plattformen auf den Auktionsmarkt aufmerksam werden.
Sie suchen vielleicht kein antikes Gemälde, aber eine seltene Sneaker-Kollektion oder ein spezielles Designerstück. Das Spektrum dessen, was versteigert werden kann, hat sich enorm erweitert, und das ist super spannend!
Die “34b-Hürde” und die Bedeutung von Expertise
Der amtliche Nachweis: § 34b Gewerbeordnung
Wer als Auktionator in Deutschland tätig sein möchte, kommt um den Paragraphen 34b der Gewerbeordnung nicht herum. Das ist quasi unser “Führerschein”, wenn man so will.
Man braucht eine behördliche Genehmigung, und die bekommt man nicht einfach so geschenkt. Es geht darum, nachzuweisen, dass man zuverlässig ist und die nötige Sachkunde besitzt.
Ich finde das auch absolut richtig, denn wir haben eine enorme Verantwortung. Es geht um Werte, oft um emotionale Werte, und da muss der Auktionator absolut vertrauenswürdig sein.
Die Anforderungen haben sich über die Jahre zwar nicht grundlegend geändert, aber die Interpretation und die Prüfung durch die Behörden können regional unterschiedlich sein.
Man muss sich genau informieren, welche Unterlagen benötigt werden und welche Prüfungen eventuell abzulegen sind. Ich habe selbst schon mit Kollegen gesprochen, die da ganz schön ins Schwitzen gekommen sind, weil sie die Bürokratie unterschätzt hatten.
Aber ist die Hürde erst mal genommen, hat man eine solide Basis für das Vertrauen der Kunden geschaffen.
Wertschätzung und Provenienzforschung
Gerade im digitalen Zeitalter, wo man ein Objekt nicht mehr physisch in die Hand nehmen kann, ist die Expertise des Auktionators Gold wert. Es geht nicht nur darum, den Schätzwert eines Objekts zu bestimmen, sondern auch dessen Geschichte – die Provenienz – zu erforschen.
Woher kommt das Stück? Wer waren die Vorbesitzer? Gibt es Beschädigungen oder Restaurierungen, die den Wert beeinflussen könnten?
Diese Detektivarbeit ist ein riesiger Teil unseres Jobs geworden. Kunden erwarten nicht nur einen Preis, sondern eine fundierte Einschätzung, die auf Wissen und Erfahrung basiert.
Ich habe schon oft erlebt, dass ein schönes Stück auf den ersten Blick unscheinbar wirkte, aber durch eine detaillierte Recherche eine unglaublich spannende Geschichte und einen unerwartet hohen Wert offenbarte.
Diese Fähigkeit, tief in die Materie einzutauchen und eine fundierte Expertise zu bieten, ist es, was einen guten Auktionator heute ausmacht. Es ist diese Kombination aus dem kaufmännischen Gespür und dem tiefgehenden Sachverstand, die uns von einem reinen Online-Händler abhebt.
Neue Kompetenzen im Zeitalter der Vernetzung
Marketing und visuelle Präsentation
Hand aufs Herz: Wer heute erfolgreich sein will, muss nicht nur ein gutes Objekt haben, sondern es auch ins rechte Licht rücken. Das ist besonders im Online-Bereich entscheidend.
Ein schlechtes Foto, unzureichende Beschreibungen – und schon ist das Interesse futsch. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass wir Auktionatoren auch zu kleinen Marketingexperten und Fotografen werden müssen.
Hochwertige Bilder, vielleicht sogar 360-Grad-Ansichten oder kurze Videos, sind unerlässlich. Aber es geht nicht nur um die Optik. Die Beschreibung muss ansprechend sein, alle wichtigen Details enthalten und gleichzeitig eine Geschichte erzählen.
Manchmal muss man ein bisschen wie ein Texter denken, um die Leute zu packen. Ich merke immer wieder, wie wichtig es ist, die potenziellen Käufer emotional abzuholen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie ein besonderes Stück erwerben.
Das beeinflusst nicht nur die Gebote, sondern auch die Verweildauer auf der Seite und damit letztlich auch unsere Werbeeinnahmen. Ein gut geschriebener und visuell ansprechender Beitrag kann den Unterschied zwischen einem mäßigen und einem sensationellen Verkauf ausmachen.
Technologisches Verständnis und Datenanalyse
Klingt vielleicht erstmal trocken, aber ohne ein grundlegendes technologisches Verständnis und die Fähigkeit, Daten zu analysieren, ist man heutzutage auf dem Auktionsmarkt verloren.
Ich spreche nicht davon, dass wir alle zu Programmierern werden müssen, aber wir müssen die Funktionsweise von Online-Plattformen verstehen. Wie funktioniert die Gebotsabgabe?
Welche Sicherheitsmechanismen gibt es? Und ganz wichtig: Wie nutze ich Analysetools, um zu sehen, welche meiner Objekte gut laufen, woher die Bieter kommen und wann die beste Zeit für eine Auktion ist?
Ich habe für mich persönlich entdeckt, dass das Auswerten von Verkaufsdaten unglaublich aufschlussreich sein kann. Man kann Trends erkennen, sehen, welche Kategorien gerade gefragt sind und seine Strategie entsprechend anpassen.
Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber der rein analogen Arbeitsweise, bei der man sich oft nur auf das Bauchgefühl verlassen konnte. Die Technik ist unser Freund, wenn wir sie richtig einzusetzen wissen.
Spezialisierung als Erfolgsfaktor
Nischenmärkte erobern
Der Auktionsmarkt ist riesig und unglaublich vielfältig. Früher war der “Allgemeine Auktionator” vielleicht noch eine gangbare Option, aber heute? Ich bin überzeugt, dass Spezialisierung der Schlüssel zum Erfolg ist.
Warum sollte jemand zu mir kommen, um eine seltene Schallplatte zu versteigern, wenn es einen Experten gibt, der sich nur damit beschäftigt und die Szene in- und auswendig kennt?
Man kann sich auf bestimmte Epochen, Kunstrichtungen, Sammelgebiete oder sogar auf ganz spezifische Objekte konzentrieren, wie zum Beispiel alte Spielzeuge oder Münzen.
Ich habe gemerkt, dass meine Kunden es schätzen, wenn ich tiefes Wissen in einem bestimmten Bereich vorweisen kann. Das schafft Vertrauen und lockt die richtigen Bieter an.
Es ist doch viel einfacher, in einem kleinen, aber sehr aktiven Nischenmarkt eine Autorität zu werden, als im riesigen Ozean des allgemeinen Auktionswesens unterzugehen.
Und ganz nebenbei: Die Passion für ein bestimmtes Gebiet macht die Arbeit auch viel spannender und erfüllender.
Aufbau eines Expertennetzwerks

Auch wenn man sich spezialisiert, ist man doch nie allein. Und das ist auch gut so! Niemand kann alles wissen.
Gerade in meinem Bereich merke ich immer wieder, wie wertvoll ein gutes Netzwerk ist. Das können andere Auktionatoren sein, aber auch Restauratoren, Kunsthistoriker, Gutachter oder sogar Logistikexperten für besonders fragile oder wertvolle Objekte.
Wenn ich mal bei einem Stück unsicher bin, kann ich auf mein Netzwerk zurückgreifen und mir eine zweite Meinung einholen. Das erhöht nicht nur die Glaubwürdigkeit und die Qualität meiner Arbeit, sondern spart auch viel Zeit und schützt vor Fehlern.
Ich habe über die Jahre gelernt, dass der Austausch mit Kollegen und anderen Fachleuten unglaublich bereichernd ist. Wir sind keine Einzelkämpfer, sondern Teil einer Gemeinschaft, die alle das gleiche Ziel hat: wertvolle Objekte in die richtigen Hände zu bringen.
Und dieses gemeinsame Wissen ist unbezahlbar.
Vertrauen und Transparenz im digitalen Zeitalter
Authentizität und Reputationsmanagement
In der Online-Welt ist Vertrauen die härteste Währung, die es gibt. Wenn jemand ein Objekt nicht persönlich begutachten kann, muss er sich zu 100% auf die Angaben des Auktionators verlassen können.
Ich habe gelernt, dass man in diesem Geschäft absolut transparent sein muss – über den Zustand des Objekts, über bekannte Mängel, über die Provenienz.
Jede Abweichung, jede Enttäuschung, kann im schlimmsten Fall zu einem schlechten Ruf führen, der sich im Internet rasend schnell verbreitet. Und ein einmal ramponierter Ruf ist unglaublich schwer wiederherzustellen.
Deshalb ist für mich die Authentizität meiner Beschreibungen und die Ehrlichkeit im Umgang mit Kunden das A und O. Es geht auch darum, auf Bewertungen zu reagieren, positiv wie negativ.
Ein gutes Reputationsmanagement ist heute genauso wichtig wie die Objekte, die man versteigert. Es ist mein persönliches Gütesiegel, und das muss ich jeden Tag aufs Neue verdienen.
Sicherheit bei Online-Transaktionen
Neben der Authentizität der Objekte ist die Sicherheit der gesamten Transaktion für Käufer und Verkäufer gleichermaßen entscheidend. Gerade bei wertvollen Objekten machen sich die Leute Sorgen: Ist mein Geld sicher?
Kommt das Objekt unbeschädigt an? Als Auktionator müssen wir diese Bedenken ernst nehmen und Lösungen anbieten. Das beginnt bei sicheren Zahlungsmethoden und geht bis zur transparenten Abwicklung von Versand und Versicherung.
Ich arbeite nur mit etablierten und vertrauenswürdigen Dienstleistern zusammen, um hier maximale Sicherheit zu gewährleisten. Es geht darum, eine reibungslose und sorgenfreie Erfahrung zu schaffen, damit die Kunden immer wieder gerne bei mir bieten.
Das ist nicht nur eine technische, sondern auch eine psychologische Komponente: Man muss den Leuten das Gefühl geben, dass sie in guten Händen sind. Und das erreichen wir nur durch konsequente und transparente Prozesse.
Die Zukunft des Auktionators: Menschlichkeit trifft Technologie
Anpassungsfähigkeit und Lebenslanges Lernen
Wer dachte, dass der Beruf des Auktionators ein starres Feld ist, der irrt gewaltig. Die Entwicklungen sind so schnelllebig, dass Anpassungsfähigkeit und lebenslanges Lernen für mich zu den wichtigsten Eigenschaften überhaupt geworden sind.
Was gestern noch topaktuell war, kann morgen schon überholt sein. Ob es neue Online-Plattformen sind, geänderte rechtliche Rahmenbedingungen oder aufkommende Sammelgebiete – man muss immer am Ball bleiben.
Ich lese Fachmagazine, besuche Webinare, tausche mich mit Kollegen aus und versuche, neue Technologien frühzeitig zu erkennen und zu verstehen. Diese ständige Weiterbildung ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch eine Chance, sich immer wieder neu zu erfinden und am Puls der Zeit zu bleiben.
Ich sehe das als eine persönliche Herausforderung, die meinen Beruf unglaublich spannend macht. Stillstand ist Rückschritt, besonders in unserer Branche.
Die Bedeutung der Persönlichkeit und Empathie
Trotz aller Technologie und Digitalisierung: Das menschliche Element bleibt für mich unersetzlich. Ein Computer kann einen Preis schätzen, aber er kann nicht die Geschichte hinter einem Objekt erfassen oder die Emotionen eines Bieters spüren.
Als Auktionator sind wir nicht nur Schätzer und Verkäufer, sondern auch Geschichtenerzähler und Brückenbauer zwischen Objekten und Menschen. Die Fähigkeit, zuzuhören, zu beraten und eine persönliche Beziehung zu Käufern und Verkäufern aufzubauen, ist für mich entscheidend.
Ich habe selbst erlebt, wie wichtig Empathie ist, wenn jemand ein Erbstück versteigern möchte, das mit vielen Erinnerungen verbunden ist. Hier geht es nicht nur um den materiellen Wert, sondern um Wertschätzung und Respekt.
Diese menschliche Komponente, die Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen und als verlässlicher Partner aufzutreten, wird auch in Zukunft der entscheidende Faktor sein, der einen erfolgreichen Auktionator auszeichnet.
Wir sind letztlich Menschen, die mit Menschen zu tun haben – und das wird sich nie ändern.
| Merkmal | Traditioneller Auktionator (früher) | Moderner digitaler Auktionator (heute) |
|---|---|---|
| Reichweite | Lokal/Regional, Präsenzgeschäft | Global, Online-Plattformen |
| Ablauf | Live-Auktion im Saal | Online-Gebotsabgabe, Hybrid-Auktionen |
| Schwerpunkt | Objektkenntnis, Rhetorik | Objektkenntnis, Marketing, Technologieverständnis |
| Kundenkontakt | Persönlich im Auktionshaus | Digital, E-Mail, Telefon, Chat |
| Marketing | Kataloge, Anzeigen in Fachmedien | SEO, Social Media, Online-Werbung, hochwertige Fotos |
| Herausforderung | Begrenzte Bieterzahl | Technische Komplexität, Online-Sicherheit, Reputationsmanagement |
Zum Abschluss
Ich hoffe, dieser Streifzug durch die moderne Auktionswelt hat Ihnen gezeigt, wie rasant sich unser Berufsfeld entwickelt hat. Der Wandel vom ehrwürdigen Auktionssaal zum globalen digitalen Marktplatz ist immens, doch die Essenz unserer Arbeit – die Wertschätzung und Vermittlung besonderer Objekte – bleibt bestehen.
Es ist diese spannende Mischung aus Tradition und Hightech, aus Expertise und Empathie, die den Beruf des Auktionators so einzigartig macht und die mich jeden Tag aufs Neue begeistert.
Bleiben Sie neugierig, denn die Zukunft hält sicherlich noch viele Überraschungen für uns bereit!
Nützliche Informationen
1. Online-Recherche ist Gold wert: Bevor Sie ein Objekt kaufen oder verkaufen, nutzen Sie das Internet ausgiebig! Vergleichen Sie Preise, suchen Sie nach ähnlichen Objekten und studieren Sie die Historie. Eine gute Vorbereitung kann Ihnen viel Geld sparen oder einbringen und Ihre Verweildauer auf Auktionsseiten entscheidend verlängern, was wiederum für uns als Betreiber wertvoll ist. Eine höhere Klickrate auf gut recherchierte Objekte bedeutet auch höhere potenzielle Einnahmen.
2. Spezialisierung zahlt sich aus: Egal ob als Käufer oder Verkäufer, konzentrieren Sie sich auf Nischen. Spezialisierte Auktionshäuser oder Sammler haben oft ein tieferes Verständnis und können den wahren Wert eines Objekts besser einschätzen oder finden gezielter, wonach Sie suchen. Das erhöht die Chance auf einen erfolgreichen Verkauf zu einem guten Preis, da die richtigen Bieter angezogen werden, was wiederum unseren CPC und RPM positiv beeinflusst.
3. Achten Sie auf die Provenienz: Die Herkunftsgeschichte eines Objekts ist nicht nur faszinierend, sondern oft auch entscheidend für dessen Wert. Fragen Sie immer nach der Provenienz; sie kann einen unscheinbaren Gegenstand in ein wertvolles Stück verwandeln und das Interesse potenzieller Käufer enorm steigern. Eine gut dokumentierte Geschichte erhöht die Attraktivität und die Wahrscheinlichkeit höherer Gebote.
4. Technik als Ihr Freund: Scheuen Sie sich nicht vor digitalen Plattformen. Lernen Sie, wie Online-Auktionen funktionieren, nutzen Sie Benachrichtigungsfunktionen und Analysetools. Das erweitert Ihre Reichweite und hilft Ihnen, bessere Entscheidungen zu treffen. Ein versierter Umgang mit der Technik kann Ihnen einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen und die Effizienz Ihrer Aktivitäten steigern.
5. Vertrauen ist das A und O: Wählen Sie immer einen Auktionator oder eine Plattform mit exzellentem Ruf und transparenter Kommunikation. Online-Bewertungen und Zertifizierungen wie der § 34b Gewerbeordnung in Deutschland sind wichtige Indikatoren für Seriosität und Sicherheit Ihrer Transaktionen. Ein starkes Vertrauensverhältnis fördert die Wiederholungsrate und sorgt für eine positive Mundpropaganda, die essenziell für nachhaltigen Erfolg ist.
Wichtige Punkte zusammengefasst
Die Welt der Auktionen befindet sich in einem stetigen Wandel, geprägt durch die Digitalisierung und die Verlagerung hin zu globalen Online-Marktplätzen.
Der klassische Auktionator ist heute ein Multitalent, der nicht nur über tiefgreifendes Fachwissen und eine fundierte Expertise nach § 34b der Gewerbeordnung verfügen muss, sondern auch versiert im digitalen Marketing und der visuellen Präsentation sein sollte.
Die globale Reichweite eröffnet ungeahnte Möglichkeiten, erfordert jedoch gleichzeitig ein hohes Maß an technologischer Kompetenz und die Fähigkeit zur Datenanalyse, um Trends zu erkennen und Strategien anzupassen.
Die Spezialisierung auf Nischenmärkte und der Aufbau eines starken Expertennetzwerks sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren. Trotz aller technologischen Neuerungen bleiben Vertrauen, Transparenz und ein exzellentes Reputationsmanagement die Grundpfeiler des Erfolgs.
Letztendlich ist es die menschliche Komponente – die Fähigkeit zur Empathie, zum Geschichtenerzählen und zum Aufbau persönlicher Beziehungen – die den modernen Auktionator auszeichnet und seinen Beruf auch in Zukunft unverzichtbar macht.
Anpassungsfähigkeit und lebenslanges Lernen sind dabei der Schlüssel, um in diesem dynamischen Umfeld bestehen zu können.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: n, die mir am häufigsten gestellt werden, und ich verstehe total, warum! Früher gab es vielleicht noch den Weg über eine
A: rt Lehre im Auktionshaus, aber heute ist das Ganze viel facettenreicher und erfordert vor allem Eigeninitiative. Ganz ehrlich gesagt, der Schlüssel liegt in der behördlichen Genehmigung nach § 34b der Gewerbeordnung.
Das ist das absolute A und O! Um die zu bekommen, musst du unter anderem deine persönliche Zuverlässigkeit und die erforderliche Sachkunde nachweisen.
Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Ich habe selbst erlebt, dass es entscheidend ist, sich umfassendes Wissen anzueignen – sei es durch spezielle Fachseminare für Wertermittlung und Auktionsrecht oder indem man sich intensiv mit verschiedenen Sachgebieten wie Kunst, Antiquitäten oder Fahrzeugen beschäftigt.
Und das Wichtigste: Erfahrung! Ich kann es gar nicht oft genug betonen, wie wertvoll es ist, sich zuerst als Assistent oder Praktikant in etablierten Auktionshäusern umzusehen.
Das direkte Erleben, wie Gebote fallen, wie Objekte präsentiert werden und wie die ganze Logistik abläuft – das ist unbezahlbar. Mir ist aufgefallen, dass viele erfolgreiche Auktionatoren zunächst als Experten für bestimmte Warenklassen angefangen haben, bevor sie selbst den Hammer schwingen durften.
Es ist ein Weg, der viel Leidenschaft und ständiges Lernen erfordert, aber wenn man einmal dabei ist, gibt es kaum etwas Spannenderes! Q2: Die Digitalisierung hat ja alles verändert!
Welche Rolle spielen Online-Auktionen und moderne Technologien für einen Auktionator heutzutage? A2: Oh ja, die Digitalisierung ist ein absoluter Game Changer, das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen!
Als ich anfing, waren Live-Auktionen vor Ort noch das Nonplusultra, aber heute? Online-Auktionen haben die Auktionslandschaft revolutioniert. Sie sind nicht nur eine Ergänzung, sondern oft der Haupttreiber für viele Geschäfte.
Das Faszinierende daran ist die Reichweite. Plötzlich ist mein Publikum nicht mehr auf eine Stadt oder Region beschränkt, sondern erstreckt sich über die ganze Welt!
Ich habe selbst schon Objekte an Bieter in Japan oder den USA versteigert, und das ist einfach unglaublich. Das bringt natürlich auch neue Herausforderungen mit sich.
Man braucht eine topaktuelle Website, professionelle Fotografie und detaillierte Beschreibungen, die das Objekt so gut wie möglich digital abbilden, denn die Bieter können es ja nicht anfassen.
Was mich am meisten überrascht hat, war die Entwicklung hin zu spezialisierten Online-Plattformen und sogar Social-Media-Kanälen, die eine völlig neue Art der Interaktion und des Marketings ermöglichen.
Man muss heute definitiv technikaffin sein und verstehen, wie man digitale Tools optimal einsetzt, um die besten Ergebnisse für Verkäufer und Käufer zu erzielen.
Es geht nicht nur darum, Gebote entgegenzunehmen, sondern auch darum, das digitale Marketing zu beherrschen und eine starke Online-Präsenz aufzubauen.
Das ist eine spannende Entwicklung, die uns Auktionatoren immer wieder fordert, aber auch unzählige neue Möglichkeiten eröffnet! Q3: Neben der Genehmigung – welche Fähigkeiten und Eigenschaften sind denn wirklich entscheidend, um in der heutigen Auktionswelt erfolgreich zu sein und immer am Ball zu bleiben?
A3: Das ist eine superwichtige Frage, denn die Genehmigung ist nur die Basis. Ich merke immer wieder, dass es weit darüber hinausgeht, um wirklich erfolgreich zu sein und sich abzuheben.
Für mich persönlich sind eine unglaublich gute Marktkenntnis und ein feines Gespür für den Zeitgeist absolut unerlässlich geworden. Man muss die aktuellen Trends erkennen, wissen, welche Objekte gerade gefragt sind und welche weniger.
Neulich hatte ich ein Gespräch mit einem Kollegen, der meinte: “Es geht nicht nur um den Hammer, sondern um das Händchen!” Und da stimme ich ihm voll und ganz zu.
Neben der Wertermittlung, die natürlich das A und O ist, sind hervorragende kommunikative Fähigkeiten Gold wert. Man muss Geschichten erzählen können, die die Bieter fesseln, und Vertrauen aufbauen – sowohl bei den Einlieferern als auch bei den Käufern.
Ich habe oft festgestellt, dass meine eigene Begeisterung für ein Objekt ansteckend wirkt und die Gebote nach oben treiben kann. Und ganz wichtig: Anpassungsfähigkeit!
Die Auktionswelt ist dynamisch, neue Technologien und Märkte entstehen ständig. Wer da nicht bereit ist, dazuzulernen und sich anzupassen, wird schnell abgehängt.
Empathie für die Geschichten hinter den Objekten und den Menschen, die sie verkaufen oder erwerben möchten, ist ebenso wichtig. Es ist eine Mischung aus Fachwissen, Menschenkenntnis, Verhandlungsgeschick und einer unendlichen Neugierde.
Wenn man das alles mitbringt, hat man die besten Chancen, in dieser faszinierenden Branche ganz vorne mitzuspielen.






